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Das Kompetenznetz Adipositas - Schneller erfolgreich durch "Networking"
Das Kompetenznetz Adipositas ist eines von derzeit 19 Kompetenznetzen der Medizin, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung seit 1999 gefördert werden. Jedes Kompetenznetz behandelt ein spezifisches Krankheitsbild, das durch hohe Erkrankungsraten oder große Sterblichkeit gekennzeichnet ist.
Seit 2008 werden zwei neue Netze gefördert, die sich mit den großen Volks- bzw. Zivilisationskrankheiten Adipositas (starkes Übergewicht, Risikofaktor für Diabetes) und Diabetes mellitus in Deutschland beschäftigen.
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Das Kompetenznetz Adipositas ist ein Forschungsverbund aus:
- Grundlagenforschung (2 Verbünde)
- Präventionsforschung (2 Verbünde)
- Atiologie- sowie Pathogeneseforschung (2 Verbünde)
- Epidemiologische Forschung (1 Verbund)
- Psychosoziale Forschung (1 Verbund)
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Die umfassende Erforschung der Erkrankung Adipositas und vor allem die Verbesserung der Qualität und Wirtschaftlichkeit von Diagnostik, Therapie und Prävention der Adipositas und ihrer Folgeerkrankungen sind das vorrangige Ziel des Netzwerkes.
In 8 thematisch ausgerichteten Forschungsverbünden werden insgesamt 39 Teilprojekte bearbeitet. Dabei soll nicht nur die verbundinterne Vernetzung der Forschergruppen gefördert werden, sondern auch verbundübergreifend eine gemeinsame Forschungsplattform geschaffen werden, die die Grundlage für größere nationale und internationale Forschungsprojekte bilden soll.
Das Kompetenznetz Adipositas bezweckt die:
- Stärkung und Vernetzung bereits bestehender Forschergruppen.
- Schaffung einer international wettbewerbsfähigen und sichtbaren Forschungsplattform.
- Rascher Transfer neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Präventions- und Versorgungsmedizin.
- Etablierung einer Expertenplattform zu allen Fragen der Adipositas.
Forschungsschwerpunkte der Verbünde:
- Prävention und Therapie von Übergewicht und Adipositas im Kindes- und Jugendalter unter Nutzung bereits bestehender Kohorten.
- Verbesserung der Langzeitergebnisse von Therapieprogrammen bei adipösen Erwachsenen.
- Erforschung zentraler und peripherer Mechanismen, die an der Pathophysiologie der Adipositas und ihrer Komplikationen beteiligt sind.